PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was am 11. Sept 2001 wirklich geschah


Gannimo
14.11.2002, 22:16
Helfen Sie mit, diese Information zu verbreiten! Wenn alle, die diesen Text bekommen, ihn an 10 oder mehr Adressen weiterleiten, können wir einen wichtigen Dienst zur unabhängigen Aufklärung und zum Weltfrieden beitragen.
Sie können diesen Text einfach kopieren und persönlich oder anonym weiter verbreiten: an Ihre Bekannten, an Politiker und Zeitungen, Fernsehstationen, an Vereine, Organisationen oder an zufällig ausgewählte Adressen im Telefonbuch.

Januar 2002. Freies Copyright. Übersetzt aus dem Englischen.


Hintergründe der Anschläge vom 11. September 2001
und der laufenden US-Politik
Die Geschichte wiederholt sich. Wer erinnert sich noch an die Vorgeschichte des Golf*krieges, der am 17. Januar 1991 als „Operation Desert Storm“ begann?
Die USA hatten B- und C-Waffen an das irakische Regime geliefert, mit denen Saddam Hussein von 1980 bis 1988 einen brutalen Krieg gegen den US-Erzfeind Iran führte. Am 16. Mai 1988 bombardierte Hussein (?) im Norden Iraks die Bevölkerung des eigenen Landes mit Nervengas: Über 5’000 Tote allein an diesem Tag. Die USA, die damals gleichzeitig auch Leute wie Bin Laden und Milosevic unterstützten, protestierten nicht.
Saddam Hussein blieb in US-Gnaden. Dies änderte sich erst nach Iraks Invasion in Kuwait anfangs August 1990. Plötzlich wurde Saddam Hussein von den USA als Inbegriff des Bösen bezeichnet, und Präsident Bush sen. forderte eine kriegerische Intervention der USA in Kuwait und Irak. Aber die Öffentlichkeit stieg nicht ein, denn die Interessen des Ölmilliardärs Bush waren zu offensichtlich. Am 11. September 1990 hielt Bush eine Rede, in der er zum ersten Mal vor grossem Publikum über die „neue Weltordnung“ (new world order) sprach.
Die Kriegsbereitschaft der US-Bevölkerung flammte schlagartig auf, als am 10. Oktober 1990 ein 15-jähriges kuwaitisches Mädchen dem Menschenrechtsausschuss des US-Kongresses vorgeführt wurde. Dieses Mädchen, das nur als „Nayirah“ vorgestellt wurde, berichtete, es habe in einem Spital in Kuwait Freiwilligendienst geleistet und habe dabei als Augenzeugin gesehen, wie irakische Soldaten Babies aus dem Brutkasten nahmen und auf den Boden warfen.
Präsident Bush wiederholte diese Geschichte oftmals und erwähnte dabei die Zahl von 312 Kindern, die auf diese Weise umgebracht worden seien. Auch Amnesty International erwähnte diesen Fall in ihrem Bericht vom 19. Dezember 1990.
Kurz darauf wurde bekannt, dass „man“ dieses Mädchen vor dem Kongress unter falschem Namen Unwahres hatte sagen lassen. „Nayirah“ wurde als die Tochter des Botschafters von Kuwait in den USA identifiziert! Im April 1991 dementierte auch Amnesty International die Brutkasten-Horror-Story.
Dies ist eine historisch erwiesene Lüge der US-Mächte (oder wer auch immer hinter ihnen steht), um einen für sie wichtigen Krieg zu schüren, unterstützt von CNN. Deshalb erfuhr auch kaum jemand, wel-che Massaker von den US-Streitkräften im Irak angerichtet wurden: 250 000 Menschen starben bei den Angriffen, darunter mindestens 150 000 Zivilisten inkl. Kinder und Frauen. So wurden z.B. unbewaffnete und fliehende Menschen massenweise aus der Luft niedergeschossen oder mit Bomben zerfetzt.
Der ehemalige US-Verteidigungsminister Ramsey Clark schreibt in seinem Buch „Wüstensturm“ (dt. im Lamuv-Verlag 1993): „Das war Völkermord. ... Der Überfall auf den Irak war praktisch von Anfang bis Ende ein Kriegsverbrechen, das Tausende von kriminellen Einzeltaten umfasste.“ Clark erhob eine Anklage gegen Präsident Bush wegen Kriegsverbrechen in 19 Punkten, doch sie wurde unterdrückt und von den Medien weitgehend verschwiegen.
Wer zu so etwas fähig ist, ist zu allem fähig! Die Hauptdarsteller im Golfkrieg waren der Vater des jetzi-gen Präsidenten, und der damalige Verteidigungsminister Richard Cheney ist jetzt Vizepräsident!
Nun wird der Welt Frieden und Sicherheit versprochen, als scheinheiliger Vorwand für Krieg, Wirt-schaftsmanipulation und Bürgerkontrolle zur Unterdrückung aller kritischen Stimmen.
Dieser Artikel soll ein Beitrag sein, damit möglichst viele Menschen das, was in den nächsten Monaten und Jahren auf uns alle zukommt, leichter durchschauen können.


Wichtige Vorbemerkung: Dieser Artikel dient keiner links- oder rechtsgerichteten Ideologie, keiner Sekte und keiner politischen Partei und macht für niemanden Werbung. Die erwähnten Websites stammen aus unterschiedlichen Hintergründen (aufgrund des amerikanischen Autors sind es nur englische Websites – Anm. d.Ü.) und werden nur genannt, um auf weitere Informationen hinzuweisen.
Hintergründe der Anschläge vom 11. September 2001 und der laufenden US-Politik:
1.Dubiose Motive: Bei Terroranschlägen melden sich die jeweiligen Täterorganisationen immer und propagieren ihre Forderungen oder Ideologien (siehe RAF-Terror, Guerillas, Selbstmordattentäter im Nahen Osten, usw.). So hielt es auch Osama Bin Laden. Nur Geheimdienste melden sich nicht oder schieben bei ihren Mord- und Terroraktionen Einzeltäter vor.
Nach den Anschlägen vom 11.9.2001 meldete sich niemand. Die Täter wollten offensichtlich unbe*kannt bleiben. Dennoch waren sie so unvorsichtig, dass sie ein Auto mit Koran und einer Fluganlei*tung in Arabisch am Flughafen von Boston stehen liessen, obwohl sie wussten, dass sie nie mehr zurückkommen werden, um dieses Auto abzuholen.
So etwas tut nur jemand, der absichtlich falsche Spuren legen will.
2.Überschnelle Kriegsbereitschaft: Schon in der Stunde nach den Anschlägen verkündete Präsident Bush jun., es seien islamische Terroristen gewesen. Nicht nur ihnen, sondern auch den Ländern, die ihnen Unterschlupf bieten, erklärte US-Amerika nun den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch nicht die geringsten Beweise, und trotzdem machte Bush überschnell Aussagen von solch weltpoliti*scher Tragweite.
3.Fragwürdige Beweise (1): Die Beweise kamen aber schnell wie gerufen: Es hiess, am Flughafen von Boston sei ein Auto der Terroristen gefunden worden. Man erfuhr auch, es seien zwei Koffer nicht eingecheckt worden, zufällig gerade die Koffer der Terroristen. Inhalt: Koran, arabische Fluganlei*tung, ein Abschiedsbrief mit letzten Unterweisungen an die Terror-Komplizen. Das ist höchst un*glaubwürdig: Ein fanatischer Moslem würde seinen Koran nicht im Koffer verstauen, der in den Frachtraum geht. Diese Profi-Piloten brauchten auch keine Boeing-Gebrauchsanleitung in letzter Minute. Und sie brauchten auch keine Klischee-Unterweisungen wie die im angeblichen Abschieds-brief: „Prüft eure Waffen, prüft eure Messer ... Sterbt mit einem Lächeln auf dem Gesicht.“
Fragwürdige Beweise (2): Am 13. September meldeten die Medien, in den Trümmern des WTC sei ein Pass gefunden worden, der einem Terroristen gehörte. Die explodierenden Flugzeuge brachten Stahl zum Schmelzen. Kann ein Pass aus Papier aus diesem Inferno rausfliegen, ohne sogleich in Flammen aufzugehen? Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass gerade der Pass eines Terroristen rausfliegt?
4.Die Filmaufnahmen: CNN hatte Büros im WTC, erwähnte dies in ihrer Nonstop-Reportage aber nie und hatte anscheinend auch keine Todesopfer zu beklagen. Die CNN unter Chef Walter Issacson waren so schnell zur Stelle, dass sie den zweiten Einschlag bereits live senden konnten. Später zeigten sie auch die Filmaufnahmen eines Amateurs, der den ersten Einschlag zufällig gefilmt hatte. Er hatte ein Flugzeuggeräusch gehört und begann zu filmen. Aber er richtete die Kamera nicht in Richtung Flugzeug, sondern auf den Nordturm des WTC, so dass das Flugzeug vor seiner Linse in den Turm flog. Welcher Amateur würde überhaupt auf ein Flugzeuggeräusch reagieren und nähme dabei noch mit solch treffender Voraussicht gerade den richtigen WTC-Turm in den Brennpunkt?
5.Präsident Bush sah den ersten WTC-Crash vor neun Uhr: In der offiziellen Website des Weissen Hauses sind zwei Interviews mit Präsident Bush veröffentlicht, in denen er gefragt wird, wie er sich gefühlt habe, als er von den Anschlägen hörte. Am 4. Dezember 2001 sagte Bush jun. als Antwort:
„I was sitting outside the classroom waiting to go in, and I saw an airplane hit the tower -- the TV was obviously on. And I used to fly myself, and I said, well, there’s one terrible pilot. I said, it must have been a horrible accident.“ www.whitehouse.gov/news/releases/2001/12/20011204-17.html
Dasselbe sagte er nochmals am 5. Januar 2002, reportiert unter :
www.whitehouse.gov/news/ releases/2002/01/20020105-3.html
Man stelle sich das vor: Der Präsident der Grossmacht USA sieht, dass ein Flugzeug in das US-Wahrzeichen fliegt, aber er geht seelenruhig nach Plan in das Schulzimmer und lässt sich eine neue Leselehrmethode erklären. Er meint, dies sei ein Unfall aufgrund eines „schrecklichen Piloten“. Erstens herrscht über New York City ein Flugverbot, und kein Passagierflugzeugpilot würde in einen WTC-Turm fliegen. Allein schon diese Erklärung von Bush jun. ist sehr fadenscheinig.

Gannimo
14.11.2002, 22:16
Zwischen den beiden Einschlägen vergingen 18 Minuten. Bush wartete, dann wurde er empfangen, in die Schule und in das Schulzimmer begleitet, wo er die Kinder traf und sich die Erklärungen anhörte. Wie lange dauerte dies alles? Bestimmt 10 bis 15 Minuten, eine sehr schnelle Abfolge der Programm*punkte vorausgesetzt. Das würde bedeuten, dass das, was Bush auf dem Bildschirm sah, höchstens 3 bis 8 Minuten nach dem ersten Einschlag ausgestrahlt wurde. Aber zu diesem Zeitpunkt sendete noch keine TV-Station Bilder des ersten Einschlags! Was hatte Bush also gesehen?!
In der Website www.apfn.org lautet ein Kommentar: „Wenn wir davon ausgehen müssen, dass ein Geheimdienst diese Terroranschläge ausführen liess, höchst wahrscheinlich die CIA, dann ist es auch sehr wahrscheinlich, dass die Drahtzieher wollten, dass Bush das ‘schuldig machende’ Vorauswissen hatte. Sah er also eine interne CIA-Live-Übertragung im TV-Set seiner Präsidenten-Limousine?“ Man erinnere sich, dass sein Vater einst Chef der CIA war. (Inzwischen bestehen kaum mehr Zweifel, dass diese Attentate durch den Mossad, den israelischen Geheimdienst geplant und in Zusammenarbeit mit CIA und dem US-Militär durchgeführt wurden; tst)
Präsident Bush geht ins Klassenzimmer, und nach einer gewissen Zeit kommt sein Delegationsleiter Andrew Card und informiert ihn, dass ein zweites Flugzeug in den anderen WTC-Turm geflogen sei. Bush bleibt überraschend ruhig, hört sich sogar noch an, wie eine Gruppe von Kindern eine Tier-geschichte vorliest. Aber eine halbe Stunde später spricht er öffentlich von Vergeltung und Krieg.
7. Aktion jenseits der Möglichkeiten einer Koordination aus dem Ausland: Innerhalb einer Stunde vier Grossraumflugzeuge zu entführen, dies erfordert einen Grad an Organisation und Komplexität, die keine Terrorgruppe vom Ausland her zustande bringen kann. Es mussten sämtliche Sicherheits*systeme ausgetrickst werden, kein Geheimdienst (FBI, CIA, Mossad) durfte davon erfahren, was aber praktisch unmöglich ist (es gibt Satellitenüberwachung, Observation von Telefon- und Internet*kommunikation usw.), vor allem wenn die Koordination von Arabien oder Afghanistan ausgegangen wäre.
8. Aussergewöhnlich leere Flugzeuge:
Flug AA 077: 289 Plätze, 64 Passagiere (3/4 leer)
Flug AA 011: 351 Plätze, 92 Passagiere (fast 3/4 leer)
Flug UA 175: 351 Plätze, 65 Passagiere (4/5 leer)
Flug UA 093: 289 Plätze, 45 Passagiere (4/5 leer)
Fliegen American Airlines (AA) und United Airlines (UA) immer mit so wenigen Passagieren? Dann wären sie längst pleite! Hier handelte es sich um Langstreckenkurse (von der Ostküste nach Kalifor-nien), wo derart leere Flugzeuge einen besonders grossen Verlust darstellen. Für die Anschläge waren Boeing-Flugzeuge mit grossen, vollen Tanks (45 000 Liter Kerosin pro Flugzeug) nötig, aber sie mussten grösstenteils leer sein, nicht aus Gründen der Menschlichkeit, sondern damit die Terroristen nicht von 289 oder 351 Personen überwältigt wurden. Dies war eine reelle „Gefahr“, die beim
4/5-leeren Flug UA 093 tatsächlich eintraf, denn in diesem Flugzeug wehrten sich die Passagiere, und es kam zum vorzeitigen Absturz. (www.eirna.com)
Welche Terrororganisation kann bewirken, dass voll getankte Flugzeuge auf dem gewünschten Lang*streckenflug unterbesetzt sind, trotz grossen Verlusten für diese Fluggesellschaften?
9. Namen von gesuchten Terroristen auf der Passagierliste: Ein paar Tage nach den Anschlägen wurde die Namen veröffentlicht, die auf den Passagierlisten der vier Flugzeuge als Terroristen identi*fiziert wurden, darunter vom FBI gesuchte Terroristen wie Atta, Alomari usw. Dies würde bedeuten, dass alle Terroristen ihre Tickets mit ihren eigenen Namen gebucht hatten. Einige Namen standen auf Fahndungslisten! Aber niemand merkte etwas ...
10. Unglaubliches Versagen der Sicherheitssysteme beim Pentagon: Um 8.45 flog das erste Flugzeug ins WTC, um 9.03 das zweite. Um 9.30 sprach Bush von „Krieg gegen Amerika“. Dennoch fliegt um 9.47, eine Stunde nach dem ersten Anschlag, ein Flugzeug in das Pentagon, das bestgesicherte Gebäude der Welt, das über eigene Flugabwehrraketen und Frühwarnsysteme verfügt. Der Anschlag auf das Pentagon geschah nicht überraschend. Das Flugzeug war seit einer Stunde vom Kurs abgewichen, und in der ganzen Nation, insbesondere bei den Sicherheitskräften, herrschte eigentlich seit spätestens 9.03 höchste Alarmstufe.
11. Wer zog zu diesem Zeitpunkt Nutzen aus den Anschlägen? Terroristen planen die Art ihres Anschlages ganz genau und auch den Zeitpunkt. Im Sommer 2001 waren gegenüber den USA und Israel weltweit sehr kritische Stimmen laut geworden. Dies gipfelte in der Rassismus-Konferenz von Südafrika, wo die USA und Israel des Rassismus beschuldigt wurden.
Im Durban-Abschlussprotokoll wurde festgehalten: „Sklavenhandel ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Dies war Rückendeckung für die Forderungen, dass die USA vielen Ländern der Dritten Welt Reparationszahlungen für die Jahrhunderte lange Sklaverei leisten müssen, nachdem US-jüdische Weltorganisationen für die Verfolgung im 2. Weltkrieg erfolgreich immense Zahlungen ein*gefordert hatten. Die USA und Israel verliessen die Konferenz aus „Protest“ gegen diese angeblich antisemitischen Tendenzen. Die Öffentlichkeit war auf die US-Machtpolitik aufmerksam geworden und protestierte ihrerseits. Das amerikanische und israelische Image war am Tiefpunkt, und der unter dubiosen Verhältnissen an die Macht gekommene Präsident Bush jun. war weltweit Zielscheibe von Spott.
Für islamische Terroristen wäre es der dümmste Moment gewesen, im September 2001 irgendwelche Terroranschläge zu verüben. Was jedoch die USA und pro-israelische Kräfte in dieser Phase dringend brauchten, war ein islamischer Anschlag, der die USA in die Opferrolle bringt und das Blatt schlagartig wendet.
Genau das geschah am 11.9.01 mit dem gewünschten Effekt: Amerika und die ganze westliche Welt wurde vereint Kampf gegen den Terrorismus. Diese Konsequenzen waren leicht abzusehen, vor allem für islamische Terroristen. Wäre es logisch gewesen, zu einem Zeitpunkt, wo die Kritik an den USA lauter war als je zuvor, durch einen wahnsinnigen Terrorakt alles bisher Erreichte zu zerstören und jenen Feinden den idealen Vorwand für einen Gegenschlag zu bieten? (www.larouchepub.com)
„Die ganze Welt muss jetzt einen Weltkrieg gegen die Feinde Israels führen, nachdem was in
New York und Washington geschehen ist.“ Israels Ex-Premierminister Ehud Barak, zitiert in der Zeitung Le Monde vom 13.9.2001.
12. Das Video mit Bin-Ladens Geständnis: Im Dezember 2001 tauchte plötzlich ein Video auf, das US-Truppen zufällig in Jalalabad gefunden haben sollen. Mitten unter Trümmern, Staub und Steinen dieser afghanischen Stadt finden US-Soldaten eine Videokassette. Haben sie überall, wo sie in Afgha*nistan hinkamen, alle vorhandenen Videos angeschaut? War diese Kassette nicht mit afghanischer Schrift beschriftet, dass sie derart auffiel? Vielleicht sogar in Englisch? Oder hat diese Kassette eine andere Geschichte?
Auf jeden Fall erschien dieses Video genau zum richtigen Zeitpunkt, um die abschwächende Kriegs*euphorie der Weltöffentlichkeit erneut anzuheizen. Das Video ist sehr dunkel aufgenommen, und die Stimmen sind erstaunlich schlecht hörbar. Die entscheidenden Sätze werden genau dann gesprochen, wenn Bin Ladens Gesicht im Dunkeln ist. Bin-Laden-Bekannte sagten, dies sei nicht dessen Stimme und Sprache. Andere kritische Beobachter sagen, man könne nicht einmal feststellen, ob dieser schlecht beleuchtete, bärtige Turbanträger tatsächlich der berüchtigte Terrorist sei.
Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Bin Laden, der seine Urheberschaft dementiert, vor einem Videogerät über seine Anschläge prahlen würde und dass fliehende Al-Quaida-Mitglieder gerade ein solches Video liegen lassen würden.
Was Bin Laden auf dem Video sagt, ist genau das, was die US-Kriegsherren von ihm brauchten, um ihre Version zu bestätigen. Aber was Bin Laden auf diesem Video angeblich sagt, ist praktisch un*möglich: nämlich dass die Anschläge von ihm und Mohammed Atta von Afghanistan und Arabien aus organisiert worden seien; die Komplizen hätten bis kurz vor dem Einsatz nicht gewusst, worum es konkret gehe! (Aber sie waren dennoch sogleich fähig, die vier Passagierflugzeuge mit höchster Präzi*sion in die WTC-Türme und ins Pentagon zu steuern – ohne vorherige Vorbereitung und Gelände*kenntnis!!)
13. Die Drogen-Komponente: Seit die USA, insbesondere die CIA, als Antwort auf die russische Invasion in Afghanistan 1979 die dortigen Rebellen unterstützte, wurde dieses Land zu einem der grössten Rohstofflieferanten für Opiate. Das Taliban-Regime versagte aber zunehmend die Koopera*tion und wurde selbstherrlich.
Sie vernichteten die historischen Buddha-Statuen und im Februar 2001 auch die gesamte Opium-Ernte (US-Eigentum!!). Dies kam auch in die Medien, und am 17.Mai 2001 musste Staatssekretär Colin Powell die Talibans öffentlich für ihren Kampf gegen die Drogen loben. Er versprach eine Belohnung von 43 Millionen Dollar! Noch im Mai 2001 unterstützten die USA also offen das Taliban-Regime, das ohnehin nur über ihre Unterstützung an die Macht gekommen war.

Gannimo
14.11.2002, 22:17
Micheal C. Ruppert, ein ehemaliger Polizeioffizier aus Los Angeles, veröffentlichte unter der Domain www.copvcia.com diesbezüglich einen Bericht: Afghanistan lieferte bis vor kurzem 75% des globalen Roh-Opium-Anteils, eine wichtige Einnahmequelle der CIA. Diese sei auch massgeblich am Bau der Heroin-Laboratorien in Afghanistan beteiligt gewesen. Die Bauern bekommen 300$ pro Kilo, die Grosshändler zahlen 10’000 $ im Einkauf. Welches andere Produkt bringt solche Gewinne? Die jährlichen Reingewinne sind mehr als eine Billion Dollar.
Die Nordallianz willigte ein, wieder Opium anzubauen, wenn sie an die Macht kommt.
Wer glaubt heute noch, dass die Tausende von Tonnen Rauschgift, die jährlich umgesetzt werden, von irgendwelchen privaten Dealern im hohlen Schuhabsatz geschmuggelt werden?
Nein, hier werden ganze Flugzeugladungen verschoben, und die Geheimdienste merken genauso wenig wie bei den Anschlägen vom 11.9.2001
14.Die Öl-Komponente: Es ist seit längerer Zeit bekannt, dass im Gebiet des Kaspischen Meers (Georgien, Tschetschenien!) enorm grosse Ölvorräte entdeckt wurden. US-Ölkonzerne wollen eine Pipeline hinunter zum Arabischen Meer bauen, durch Afghanistan und Pakistan. Mittlerweile haben beide Länder eine Regierung, die willig ist, mit den US-Konzernen zusammenzuarbeiten. Die Firma, die den Bau dieser Pipeline durchführen soll und bereits eine Expertise verfasst hat, heisst Halli*burton, und ihr letzter Chef ist jetzt unter Präsident Bush jun. Vizepräsident geworden: Richard „Dick“ Cheney, der unter Vater Bush Verteidigungsminister gewesen war und im Ölkrieg genannt „Golf*krieg“ die US-Interessen entsprechend „verteidigte“.
15. Der US-Angriff auf Afghanistan war schon vorher geplant: Niaz Naik, ein ehemaliger Staats*sekretär des pakistanischen Aussenministeriums, sagte gegenüber der BBC, er habe schon Mitte Juli von hochrangigen US-Beamten erfahren, dass ein Militäreinsatz auf Mitte Oktober geplant war, noch bevor in Afghanistan der Schneefall beginne.
(BBC News, 18.9.2001, von George Arney)
16.Die Wahl des Datums: Der 11. September war schon öfters Datum für wichtige Ereignisse.
Am 11.9.1978 wurde der Camp David-Vertrag unterzeichnet. Am 11.9 1990, kurz nach Iraks Invasion in Kuwait, hielt Präsident Bush sen. eine Rede, in der er zum ersten Mal öffentlich eine „neue Welt-ordnung“ forderte. Auf den Tag genau elf Jahre geschahen am 11.9.2001 die Anschläge, nach denen die Welt nicht mehr sein würde wie vorher. Dies war 23 Jahre nach Camp David, was uns an Wilson’s Romane „Illuminatus“ erinnert, in denen die Zahl 23 als Schlüsselzahl der Hintermächte hervorgehoben wird. (z.B. www.prophecyandpreparedness.com)
Auch das Pentagon, eines der Ziele der Anschläge, ist mit diesem Datum verbunden. Das Zeremoniell zur Grundsteinlegung dieses Gebäudes mit der okkult bedeutsamen fünfeckigen Form, fand am 11.September 1941 statt. Der 60. Jahrestag wurde mit einem Feuerwerk besonderer Art „gefeiert“!
Vom 11.9. sind es genau 111 Tage bis zum Jahresende. Mit diesen Zahlen und Daten sind verschie-dene okkulte Faktoren verbunden. Islamische Terroristen würden niemals Termine mit Numerologie und Astrologie, die für sie zu den „Werkzeugen des Satans“ gehören, auswählen. Diese Zahlenmagie entspringt der talmudischen Kabbala. Vertreter dieser Richtung berechnen jeden ihrer Schritte mit dieser obskuren Technik, die für Nichteingeweihte absolut unverständlich ist.
17.Das WTC war ungewöhnlich leer: Im World Trade Center sind normalerweise 50 000 Personen und mehr anwesend. Hätten fanatische Terroristen einen solch aufwendigen Schlag geplant, um „verfluchte Kapitalisten, Imperialisten und Juden“ zu vernichten, hätten sie ihren Angriff nicht auf neun Uhr morgens angesetzt, wo die Türme noch relativ leer sind und vor allem die höheren Ränge noch nicht anwesend sind. Anfänglich war von Zehntausenden von Toten die Rede, doch die Zahl wurde schnell reduziert. Monate später wurde die Zahl erneut nach unten korrigiert: Am 8./9.1.2002 war die Zahl noch 2893, inkl. die 157 Passagiere plus Besatzung der beiden Flugzeuge und die rund 300 Feuerwehrleute. Das ergibt „nur“ 1’200 Personen pro WTC-Turm. Schlimm genug, aber es bleibt die Tabu-Frage:
Wo waren all die anderen? Die noch grössere Tabu-Frage: Im Anschluss an die Anschläge hiess es, das WTC sei für die arabische Welt die Hochburg der jüdisch-zionistischen Wirtschaftsweltmacht und deshalb das logische Hauptziel eines Angriffes. Doch wie viele Chefs und Vertreter dieser Kreise befanden sich in den Türmen unter den beklagenswerten Opfern?
18.Profite an der Börse: Am 17. September strahlte CBS ihre Sendung „60-Minutes“ aus. Darin wurde berichtet, dass hochrangige Personen aus dem Umkreis der Regierung und der CIA kurz vor dem 11.9. ihre Airline-Aktien verkauft hatten. Offiziell hiess es, die Spur dieser Börsengewinne werde verfolgt, aber es geschah nichts, und das Thema wurde in den Medien nicht mehr besprochen. Unabhängige Investoren fanden heraus, wer einer der Hauptaktiven in dieser Börsenaffäre war: Der amtierende „Executive Director“ der CIA, ein Herr namens A. Krongard. (siehe z.B. in www.tetrahedron.org oder ttp://globalresearch.ca/articles)
19.Stimmungsmache für die „neue Weltordnung“: Seit den Dreissiger Jahren prangt auf der 1$-Dollarnote die Abbildung einer Pyramide mit dem „allsehenden Auge“, darunter die Inschrift „Novus Ordo Seclorum“, übersetzt „neue Weltordnung“. Seit Bush senior’s Rede am 11.9.1990 ist dieser Begriff allgemein bekannt.
Das US-Regime, das der amtierende „resident of the White House“ ironisch als „friedliebend“ be*zeichnet, ist sehr kriegerisch. Seit der Aufhebung des Gesetzes des weisen Präsidenten Monroe („Keine militärische US-Einmischung ausserhalb des Gebietes der USA“) im Ersten Weltkrieg durch Präsident Wilson hat das Regime zahlreiche Kriege geführt und sich mit dem Massenmörder und Kommunisten Stalin abgesprochen. Bei der Konferenz der Siegermächte sassen sie „friedliebend“ am selben Tisch.
Während die US-Wirtschaft und Hochfinanz über ausländische Tochtergesellschaften heimlich die durch Stalins Massaker ruinierte Sowjetunion wirtschaftlich aufbauen halfen, führten die USA gegen aussen hin einen „Kalten Krieg“ und auch viele echte Kriege: in Korea (1950 bis 1953), Guatemala (1954, 1967 bis 1969), Indonesien (1958), Kuba (1959 bis 1961), Belgisch-Kongo (1965), Vietnam (1961 bis 1973), Laos (1964 bis 1973), Kambodscha (1969 bis 1970), Grenada (1983), Iran (via Irak, 1980 bis 1988), Lybien (1986), Panama (1989), El Salvador (achtziger Jahre), Nicaragua achtziger Jahre), Irak (seit 1991), Bosnien (1995), Sudan (1998), Serbien (1999).
Und jetzt Afghanistan. Bald Somalia? Irak? Jemen? Wo führt das hin?
Bei den Anschlägen vom 11.9.01 handelt es sich nicht um einen „Angriff auf die USA“, wie immer wieder gesagt wurde, sondern um einen Angriff auf die Demokratie und die Verfassung. Es war eine Inszenierung von höchster Stelle, die über unbegrenzte Finanzen, Geheimdienstverbindungen und über irregeleitete Kamikaze-Handlanger verfügt. Durch diese menschenverachtenden Anschläge sollen die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse unserer Welt unter dem Vorwand von Terrorbekämpfung und Sicherheit radikal verändert werden, „nebenbei“ auch verbunden mit takti*schen Gewinnen in den Bereichen Drogenhandel und Öl.
In den USA setzt sich die Regierung wieder und wieder über die Verfassung hinweg und setzt sie fak*tisch ausser Kraft. Unter dem Vorwand von Sicherheit und Anti-Terror-Gesetzen werden Bürger*rechte beschnitten, Globalisierung und totalitäre Kontrolle werden vorangetrieben. (Bürgerkarten mit Fingerabdruck, Chip-Karten, Überwachung, Abschaffung des Bargeldes usw.)
Was am 11. September 2001 geschah, ist nicht der Schlusspunkt, sondern der Auftakt zu weiteren unglaublichen Geschehnissen und Lügen, die möglicherweise nicht mehr so leicht zu durchschauen sind.

Lassen wir uns nicht täuschen und nicht einschüchtern! Let’s spread the truth! Verbreiten wir die Wahrheit! Damit die Wahrheit siegt!


So ich hoffe das war nicht zu lang!

fruchtzwerg
14.11.2002, 23:29
lol

stormbringer
14.11.2002, 23:40
nene, wars nicht, war nur drei messages lang :-)

Valio
14.11.2002, 23:45
Ich hatte schon ziemlich früh Zweifel daran, dass es da mit rechten Dingen abgelofen ist, aber gleich soviele Indizien die dafür sprechen, sind schon recht schauderhaft..."1984" ist wohl nicht vielleicht mehr weit entfernt...

TCPA steht wohl in direktem Zusammenhang mit dieser aufkeimenden Totalkontrolle ...Wenn sich das durchsetzt werde ich mehr sehr lange überlegen müssen ob ich meiner Informatikliebe weiter nachgehe...wer sich darüber informieren möchte (und dass empfehle ich euch ALLEN!!!):
http://moon.hipjoint.de/tcpa-palladium-faq-de.html (Deutsche FAQ)
http://www.cypherpunks.to/TCPA_DEFCON_10.pdf (Englische Zusammenfassung von L. Green)
http://www.weselyb.net/forum/phpBB2/index.php (Deutsches Forum)

http://www.petitiononline.com/endtcpa1/ (Die Onlinepetition gegen TCPA)

Ich hoffe nicht, den Thread damit in 2 verschiedene Richtungen zu spalten... :(
__________________

@ fruchtzwerg: Ein intelligenterer Kommentar ist dir ja wohl nicht eingefallen, was?

MaX
15.11.2002, 00:22
ich weis nicht recht ob das alles grosse bedeutung für uns alle hat.

Immerhin die meisten wollen nur arbeiten eine familie haben und irgendwelche hobbies.
Die meisten bürger (vielleicht nicht in der schweiz wegen der halbrirekten demokratie) sind an politik ganz un gar nicht interessiert. Vielleicht ein mal pro amstzeit den präsidenten oder den kanzler wählen und das wars.

Wieso sollten normale leute sich kümmern um was in afganistan passiert oder in der rest der welt?

Schon immer ist es so gewesen das die normale bürger nie das sagen gehabt haben und nie wirklich interessirt waren es zu haben.

Auch die so geschätzte demokratie ist im grunde gesehen nur ein weg um die leuten ein hauch an gerechtigkeit zu zeigen. Damit man sich nicht um bürgerkriege kümmern soll u.s.w.

Also im endeffekt wir können nichts unternehmen ohne einen krieg anzufangen um die obskure mächte zu entmachten. Und so einen grossen aufwand um was? alle zu verliehren was wir hatten.

Und noch was von den weisen machiavelli er sagte schon im 1500 das die geschichte sich ständig wiederholt und das sie sich nie ändern wird. Sie ist zyklisch und wird sicher so bleiben.
Macht - Geld - Sex : Das sind die wichtigsten ziele der menscheit.

stormbringer
15.11.2002, 00:29
@max

ist ne scheiss einstellung. genau darum hat machiavelli recht.
wenn die menschen endlich mal erkennen würden, dass sie nicht die welt retten, sondern sich einfach in ihrem direkten umfeld anständig (schwer zu definieren, ich weiss) benehmen würden und ihre grenzen so setzen, dass sie die der anderen nicht tangieren, dann wäre die welt schon viel besser und es gäbe fast keine probleme mehr. da aber jeder das ganze anschaut und sich zu klein fühlt, nimmt er alles auch passiv hin und denkt er rettet sich und seine existenz damit.
beginnt im kleinen und respektiert eure mitmenschen, dann habt ihr schon mehr getan als manch ein anderer.

stormbringer

aphex
15.11.2002, 00:35
Und noch was von den weisen machiavelli er sagte schon im 1500 das die geschichte sich ständig wiederholt und das sie sich nie ändern wird. Sie ist zyklisch und wird sicher so bleiben.
Macht - Geld - Sex : Das sind die wichtigsten ziele der menscheit.

@maX
naja, ob man die ideen des kapitalistischen vordenker machiavelli als weisen betrachten kann ist ja wohl fragwürdig.

vielleicht treffender ein zitat aus dem tibetanischen totenbuch:
"die menschliche gier ist die wurzel allen unglücks"

dot dot dot

MaX
15.11.2002, 00:59
ich sage nicht das man passiv sein muss.
ich sage auch nicht das man alles akzeptieren muss.

Aber sicherlich sage ich das normale menschen eben normal sind weil sonst würden sie versuchen besser zu werden und mehr macht zu haben und andere zu führen.

Das sieht man auch beim arbeiten die besseren (oder hinterlistigeren) versuchen macht position zu kriegen um mehr geld in der tasche zu haben. Der mensch ist ein egoistischer raubtier. Hat auch anderen wundervollen seiten aber sein verhalten ist eben das.

Zum beispiel wer hat schon nie penner gesehen? Die fragen um geld. Die haben nichts. Aber was machen die meisten von uns alle? geben geld ein zwei mal und dann? man sagt sich ich kann doch nicht immer geld geben, die sollen sich doch eine arbeit suchen und man sieht wegg, schliesst die augen, verdrängt die realität.
(N.B. ich meine immer den durchsnitts mensch nicht etwa ein gahndi oder ein martin luter king oder ein jesus u.s.w.)

Meins war nur ein realistiscer blick. Wie viele mensche waren bereit um sein eigenes egoismus aufzugeben und sich nur den anderen zu widmen? Die wenige die es taten sind in den geschichtsbücher.

Cesare Pavese
Hat gesagt das die leuten rechten und pflichten haben. Ständig alle kalgen um die rechten um so wenig wie möglich die pflichten nach zu gehen. (Bischen übel übersetzt)

Aber was du meinst ist eine utopie weil eben im kleinen das anfangt was sich schlussendlich im grossen vollendet.

Von 6'000 vor Christus als die ersten städte gegründet wurden war das verhalten des menschen gleich wie heute.
Heute hat man das äusserlichen so veranstaltet das man glaubt das alles besser ist also vorher. Aber im grunde gesehen die grichischen philosophen haben alle prinziepien erforscht das der mensch haben kann.
Von der menschliche seite ist alles erforschbaren bereits vor tausende jahre erforscht worden. Die nachkömmigen philosophen haben nur erweitert was schon gesagt wurde.

Also liegt es auf der hand. Kein menschlichen vorschritt, nur ein technologischen vortschritt.

Aber es währe schön wenn alle ihren pflichten nachgehen würden: bewusst gut arbeiten, z.b. ein guter beamnte ---> eine fünktionierende bürokratie u.s.w. für jeder arbeit. Dann hätten alle die rechten gesichert und niemand sollte sich je über was klagen.

MaX
15.11.2002, 01:02
@ aphex
Weisheit liegt in den menschen das ihren umgebung verstehen.

Und ja diesen zitat ist sehr zutreffend

stormbringer
15.11.2002, 01:27
@MaX

ich bin da nicht ganz einverstanden. Es ist wohl kaum abzustreiten, dass es vielen Leuten heute besser geht als vo ca .1000 Jahren. Du musst nicht mehr gleich vor dem Haus in einen Ecken kacken und kannst mehr oder weniger sagen was du willst ohne aufgehängt zu werden. Klar gibt es viele Orte in der Welt wo das noch nicht so ist, aber der Technische Fortschritt und die Meinungsfreiheit haben doch qualitäten geschaffen, welche vor ca. 1000 Jahren noch Utopie waren.
Du nennst meine Idee Utopie, weil du sie schon wieder als ganzes betrachtest. Dort liegt der Fehler. Man verwirklicht Dinge nicht mit betrachten, sondern mit machen.
Das mit den Pennern stimmt schon, aber es wird wohl auch noch andere Leute wie ich geben, die mal mit nem Penner auf der Strasse nen Kaffee trinken. Soll ich jetzt etwa das nicht mehr tun, nur weil meine Idee Utopie ist. Rechtfertigen nicht viel zu viele Menschen ihre eigene Faulheit und Ignoranz damit, dass die Ideen alle Utopien sind?
Der Mensch ist nicht nur gut, sondern auch eine Bestie. Dennoch behaupte ich, dass man einfach seine Linie leben sollte und die Grenzen anderer respektieren sollte. Ob das alle machen oder nicht, ist egal, solange man es selbst macht. Man ist dadurch nicht besser als andere, aber man kann von sich behaupten eine klare Meinung zu haben und sie zu leben.
Handeln ist manchmal besser als Denken und jeder sollte zuerst vor der eigenen Haustür wischen.

Ich meine damit jetzt nicht, dass man nur friede freude eierkuchen leben darf. Schliesslich gibt es sachen die man nicht akzeptieren muss und auch nicht darf, gegen solche finde ich darf man dann auch mit aller härte vorgehen (das ist der Punkt wo ein grossteil der pseudosozialen und linken (ok, ein paar auch nicht pseudo) an die decke gehen, aber es ist meine Meinung)

MaX
15.11.2002, 01:55
@ stormbringer
Ich meine nicht das man nur betrachten muss. Und das jede gute idee eine utpoie ist. Ich meine auch nicht das wir gleich leben als vor 1000 jahren(mittelalter war echt eine der dünklesten zeiten der menscheit)
Aber denk mal nach vor 2000 jahren konnten in den römischen keisertum sklaven zu wichtigen kaufeute werden. Oder fremde leute (spanier) Keiser werden siehe (Traianus, Handrianus oder sogar schwarzen wie Spetimius Severus).

Und immerhin auch vor 1000 jahren versuchte den vater seine kinder eine möglichst gute zukunft zu geben und das selbe die mutter. Man versuchte geld zu sparen um was schönes zu kaufen u.s.w.

Ich meine den mensch hat immer von liebe hass geld sex u.s.w. gelebt.

Du hast volkommen recht zu sagen das heute muss man nicht mehr sterben an eine erkältung oder das man nicht mehr gehängt wird.

Aber das alles ist anderst. Ich kenne eine frau die seine arbeit verlohren hat weil sie ihre meinung geäussert hat am ihren arbeitsgeber. Oder sehe in dem obigen post, all die intriegen der politik. Du kannst alles sagen was du willst aber wenn du was falsches sagst dann wirst du fertig gemacht.

Noch was deine ideen sind keine utopien für mich aber sondern für die welt, weil (nochmals) falls es so nicht währe würden wir jetzt in eine andere welt leben. Ich glaube das in 20-30 jahren wirst du auch diesen ideen als jugendilchen idealismus betrachten.(wir alle werden es sicher)

Z.B. wenn zwei firmen sich vereinen werden viele arbeitsplätze unnötig und viele werden deren arbeit verliehren. Würdest du nicht kämpfen um deine arbeit, versuchen besser als andere zu sein? andere würden sogar schmutzige triks anwenden. (weil sie vielleicht um eine familie kümmern müssen)

Ich versuche aktiv wie du es gesagt hast respekt & tolleranz zu zeigen und das beste aus mich und meine umgebung zu machen. Es klapt nicht immer aber es ist ein versuch wehrt.

Aber im endeffekt wirde sich die gesellschaft ändern aber nicht der mensch. Der menscheit wird auch galaxien erforschen aber er wird immer gleich sein. Ein wunderbaren beispiel an kontrastreiche prinziepien wo hass und liebe miteinander existieren.

Hass in sinne der zerstörerische kraft und liebe in sinne der konstruktive kraft.

The Very End
In der mitte liegt das richtige.

MaX
15.11.2002, 02:30
@ Stormbringer
Danke für den unterhaltsamen ideewechsel. Ist wircklich eine freude

Gannimo
15.11.2002, 07:33
Die wichtigen Entwicklungen der Menschheit wurden immer von einigen Anführern und Denkern geführt, die dann die Massen mitreissen konnten.
Vielleicht ist wieder mal die Zeit gekommen, die Menschen aufzurütteln und über die Staaten zu informieren. Denn die wenigsten wissen, was dort abgeht!

Welches Land hat bis jetzt als einziges Massenvernichtungswaffen eingesetzt? Die Staaten!
Wer setzt sich über UNO Resolutionen hinweg, als ob sie nicht existieren würde? Saddam sicher auch, aber das macht Bush genau so: "Wir werden angreiffen, egal wie die Uno entscheidet!"
Und so einem Präsident darf man nicht die Kontrolle über so ein riesiges Heer mit so vielen Vernichtungswaffen geben. Das ist in meinen Augen fahrlässig.
Man sollte etwas gegen Bush unternehmen. Auch wenn es nur im eigenen Land anfängt und dann die Politiker dieses Landes die Unterstüzung von Bush untersagen. Das ist doch schon mal etwas, denn ohne Verbündete ist er auch nichts!

banshee
15.11.2002, 09:43
@Gannimo

Das Zauberwort in deinem Post ist "Mitreissen".
Meiner Meinung nach ist dieses Mitreissen in der heutigen Zeit sehr schwierig. Ein kleines Bsp. Nehmen wir mal an die Schweiz würde sich gegen Bush stellen. Firmen die in der Schweiz ihren Sitz haben und auch in Amerika Filialen stände in einem schlechten Licht, somit würde diese Firma dieses Verhalten nicht gutheissen. (Ich weiss es ist ein bisschen ein doofes Bsp.)
Im Allgemeinen will ich einfach sagen dass man Angst hat sich gegen etwas zu stellen ohne die Sicherheit dass andere auch mitziehen werden. Der Mensch überdenkt die möglichen Folgen und kriegt Angst, dass er sonst alleine dasteht, keine Unterstützung mehr bekommt und untergeht.

Die heutige Welt ist viel kleiner als noch vor 50Jahren, wenn ein Erdeben China erschüttert wissen es in 10 Minuten schon alle Fehrnsehsender der USA. Darum wird es immer schwieriger etwas auszulösen, um eine "alte Ordnung zu Zerstören" ( :rolleyes: )
Geheimnisse gibt es in unsere kontrollierten Welt praktisch nicht mehr und somit hat man auch nicht Zeit genug Leute zu motivieren um überhaupt etwas ausrichten zu können bevor "die zu stürzende Ordnung" (kann irgendwas sein, Person, Club, etc.) von diesem Vorhaben erfährt und diese noch im Keim erstickt.

So... nun habe ich ein Post mehr und konnte wieder meinen Senf dazugeben. überlegts euch mal...

jMAS
15.11.2002, 11:38
@stormbringer

wenn die menschen endlich mal erkennen würden, dass sie nicht die welt retten, sondern sich einfach in ihrem direkten umfeld anständig (schwer zu definieren, ich weiss) benehmen würden und ihre grenzen so setzen, dass sie die der anderen nicht tangieren, dann wäre die welt schon viel besser und es gäbe fast keine probleme mehr.

es gab tatsächlich mal ein volk, wo es während ihrer existenz (um die 1000 jahre lang) keine gewalttaten/verbrechen/kriege gab.
es ist anscheinend die zivilisation, die seine mitmenschen zu solchem drängt.


@max:

Zum beispiel wer hat schon nie penner gesehen? Die fragen um geld. Die haben nichts. Aber was machen die meisten von uns alle? geben geld ein zwei mal und dann? man sagt sich ich kann doch nicht immer geld geben, die sollen sich doch eine arbeit suchen und man sieht wegg, schliesst die augen, verdrängt die realität.

LOL, wtf und eine gute wirtschaft erfordert penner (auch arbeitslose genannt).

wenn du was falsches sagst dann wirst du fertig gemacht.
du musst es ja wissen :D


Ich versuche aktiv wie du es gesagt hast respekt & tolleranz zu zeigen und das beste aus mich und meine umgebung zu machen. Es klapt nicht immer aber es ist ein versuch wehrt.
besuch mal analysis I niveau I, der junge ist gut!
wenn du das machst, dann zeigst du, dass du akitv bist und respekt (GROSSEN respekt) erntest.
aber vermeide rote flecken auf der stirn, dann wirkst du nämlich unglaubwürdig.


btw, eine funktionierende bürokratie? was ist das? :P
tönt etwas paradox.

Montag
15.11.2002, 12:00
Ich kann diesen langen 'Aufklärungstext' nicht ernstnehmen:
Etliche Aussagen werden ganz ohne Quellenangabe in die Welt gesetzt (bsp: CIA finanziert sich in erster Linie durch Opiumhandel), bei anderen ist die Kompetenz und das Wissen der Quellen sehr zweifelhaft:

Micheal C. Ruppert, ein ehemaliger Polizeioffizier aus Los Angeles, veröffentlichte unter der Domain www.copvcia.com diesbezüglich einen Bericht: Afghanistan lieferte bis vor kurzem 75% des globalen Roh-Opium-Anteils, eine wichtige Einnahmequelle der CIA. Diese sei auch massgeblich am Bau der Heroin-Laboratorien in Afghanistan beteiligt gewesen.
Kann mir jemand erklären, wie ein Polizeioffizier aus Los Angeles Kenntnis vom Bau illegaler und geheimer Laboratorien am anderen Ende der Welt erlangt hat und erst noch (aus 20'000 Kilometer Entfernung!) herausgefunden hat, wer die Auftraggeber sind? Woher kennt er die Bilanz des CIA? usw. usf.

Es werden höchst zweifelhafte Schlüsse gezogen:
Dennoch waren sie so unvorsichtig, dass sie ein Auto mit Koran und einer Fluganlei*tung in Arabisch am Flughafen von Boston stehen liessen, obwohl sie wussten, dass sie nie mehr zurückkommen werden, um dieses Auto abzuholen.
So etwas tut nur jemand, der absichtlich falsche Spuren legen will.
Oder jemand, der weiss, der er bereits tot sein wird, wenn die Ermittler die Beweise finden ...

Kurz: Die Quellenlage ist so dünn dass man genausogut behaupten könnte, Bill Gates hätte die Anschläge durchgeführt indem er über das Internet bei ein paar Arabern eine Gehirnwäsche durchgeführt hat. Also zu den ernstzunehmenden Posts (Wenn das niemand sonst tut, ist es wohl an mir, den advocatus diaboli zu spielen)

Welches Land hat bis jetzt als einziges Massenvernichtungswaffen eingesetzt? Die Staaten!
Das ist nicht korrekt. Bereits in den Weltkriegen wurden C-Waffen in grossem Stil von mehreren Konfliktparteien eingesetzt. Selbst der Irak hat bereits Massenvernichtungswaffen eingesetzt - im Gegensatz zu den USA allerdings im Frieden.

Wer setzt sich über UNO Resolutionen hinweg, als ob sie nicht existieren würde? Saddam sicher auch, aber das macht Bush genau so: "Wir werden angreiffen, egal wie die Uno entscheidet!"
Der kleine, aber feine Unterschied ist, dass Bush droht, Resolutionen zu ignorieren, der Irak es jedoch getan hat.

Und so einem Präsident darf man nicht die Kontrolle über so ein riesiges Heer mit so vielen Vernichtungswaffen geben. Das ist in meinen Augen fahrlässig.
Dagegen lässt sich nichts sagen.

Man sollte etwas gegen Bush unternehmen. Auch wenn es nur im eigenen Land anfängt und dann die Politiker dieses Landes die Unterstüzung von Bush untersagen. Das ist doch schon mal etwas, denn ohne Verbündete ist er auch nichts!
Die USA tätigen ca. 50% der weltweiten Militärausgaben, sind in der Waffentechnologie führend und verfügen über Erfahrung in militärischen Konflikten. ==> Wenn es nötig wäre, könnten sie es nahezu mit der ganzen restlichen Welt aufnehmen. ==> Die USA sind nicht auf militärische Unterstützung angewiesen. (Das einzige Druckmittel in einem Konflikt mit den USA wären Atomwaffen.)

Von aussen lässt sich Bush nicht aus seinem Amt entfernen, von innen hingegen schon. Als Präsident in einer Demokratie ist er auf die Unterstützung des Volkes angewiesen. In diesem Sinne bleibt (sowohl für die USA als auch für den Rest der Welt) zu hoffen, dass Bush nicht wiedergewählt wird.

Puah, das ist jetzt auch etwas lang ausgefallen.
Montag

stormbringer
15.11.2002, 12:07
@MaX

ich denke nicht, dass ich meine einstellung gross ändern werde, denn ich kenn auch viele ältere leute die sie so leben. ist nämlich gar nicht schwierig. klar, wenn ich etwas unbedingt will, dann werd ich alles tun es zu bekommen, aber ich kämpfe fair. und solange wer fair gegen mich kämpft, habe ich auch kein problem damit. ich mag keine heuchelei, ich sage was ich denke, auch wenn es vielleicht im moment ein fehler ist(frag mal remigius oder ganimmo oder apo, wie das denn so ist :-) )

Richi1981
15.11.2002, 12:21
@MaxX
Zitat:"Macht - Geld - Sex : Das sind die wichtigsten ziele der menscheit."

Stimmt wohl leider... Obwohl diese drei Dinge eigentlich fast gar nichts dazu beitragen, gluecklich zu sein. Ich meine, fast jeder will doch einfach nur gluecklich sein. Einige denken, dass kann man nur mit viel Geld etc. Klar, etwas Geld braucht man. Aber bei zuviel... die Bonzen
die haben Panik nur beim kleinsten Kratzer in ihrem Auto und so weiter. Macht - das wollen wahrscheinlich v.a. viele Maenner, vielleicht ist es das animalische Element, das Beduerfnis einer Hierarchie wie bei den
Affen. Ich persoenlich habe nichts dagegen zu unterst zu sein, mir ist aber sehr wichtig, die Macht ueber mich selber (Disziplin, Selbstkontrolle) zu haben.
Ich denke, Leute, die Macht ueber andere haben, sind dadurch nicht gluecklicher, sondern haben desweiteren bloss die groessere Verantwortung.
Sex - ja, das macht gluecklich, aber auch nur kurze Zeit. Ich denke eine Unterscheidung zwischen blosser Kopulation und liebevoller Zaertlichkeit ist sinnvoll.
Wohl ist der Mensch meist nicht faehig, langfristig zu denken. Wohl jeder strebt nach Glueck, aber begeht der Mensch oft Aktionen, die dann das genaue Gegenteil hervorrufen, diese Erfahrung hat wohl schon jeder gemacht.

@stormbringer
Zitat:"beginnt im kleinen und respektiert eure mitmenschen, dann habt ihr schon mehr getan als manch ein anderer. "

Danke fuer die Moral. Ich denke das ist nichts Neues. Oft kann es aber durchaus schwierig sein, wenn ein anderer Mensch sich gegenteilig verhaelt. Da kann man wohl dem Betreffenden nur aus dem Weg gehen und ihn ignorieren. Das ist aber auch eine Kunst... Und nicht immer durchsetzbar (Chef...).

Zitat 2:"Der Mensch ist nicht nur gut, sondern auch eine Bestie. "
Dieser Satz gefaellt mir. Ich glaube der Mensch ist prinzipiell gut (ausser einige Psychos vielleicht nicht), die neg. Handlungen entstehen durch eigenes Leid (Wut,Hass,Eifersucht). Die Ursache des Leides wird
oft bei den Mitmenschen gesucht, weil das am einfachsten ist. Ein Mitmensch als Suendenbock ist etwas Greifbares. Doch kann die Quelle des Leids durchaus unsichtbar sein und somit schwer identifizierbar. Die Hauptquelle
des Leids steckt jedoch oft in einem selber. Der Kampf, denke ich, muss man auch in sich selber fuehren, falls noetig (bei Neurosen,Phobien und aehnlichem Scheiss).

@maxx Zitat2:"wenn du was falsches sagst dann wirst du fertig gemacht. "
Naja, das Problem liegt dann wohl bei den Zuhoerern. Was heisst schon falsch.
Es ist sicher verwerflich, dass jemand einen anderen fertig macht nur
weil dieser etwas gesagt hat, was nicht seiner Meinung ist.
Ich denke aber auch, dass man nicht immer alles sagen muss was man denkt.
Wenn mehr Negatives als Positives mit einer Aussage bewirkt, sollte man sie
vielleicht lieber nicht taetigen.

Gannimo
15.11.2002, 13:00
@Montag:
Die USA waren bis jetzt die einzigen, die meines wissens Atomwaffen gegen andere Staaten eingesetzt haben. Im 1. Weltkrieg wurde vorwiegend Senfgas als C-Waffe eingesetzt und das hat sich dann leider weiterentwickelt.
Vielleicht hat dieser Michael C. Ruppert mal in der Verwaltung oder sonstwo gearbeitet...wer weiss? Und das mit dem Auto ist doch wirklich etwas suspekt.
Im Allgemeinen hast du 3 von etwa 50 Aussagen teilweise wiederlegt. Was ist mit der Besetzung der Flugzeuge und dass so wenig Leute anwesend waren? Und die Reaktionen von Bush, zuerst Unfall, 4 min später und dann Krieg gegen USA? Da stimmt doch was nicht?!?

Ich denke nicht, dass dieser Bericht überall richtig ist, aber wenn er nur einen Funken Wahrheit enthält, dann sollte er uns ziemlich zu denken geben!

Apophis
15.11.2002, 19:07
also ich muss Montag leider in allen Punkten recht geben. Dieser Text ist gespickt von theorien halbwahrheiten und vermutungen, zudem scheint der Text schon etwas älter zu sein. In der Zwischenzeit haben wir es ja auf Video dass Bin Laden für den Anschlag verantwortlich war.

@Max.

Wenn man sieht wie in der Welt alles schief geht, wenn man sieht was für Leute an der Macht sind, wenn man sieht das sich sovieles Verändern liesse. Dann ist eine LMAA-Einstellung wie deine, für mich einfach etwas schwer nach zu vollziehen. Vom Durchschnittsbürger erwarte ich nicht mehr, aber von der gebildeten Schicht und vorallem von Studenten erwarte ich mehr.

Es waren immer die gebildeten und Studente die sich für eine gerechtere Welt einsetzten, und dann eine Masse zu mobilisieren wussten.

und vielleicht wirst du ja mal ein Ghandi, Jesus oder Buddha.

@storm

das wäre zu schön, wenn jeder sich nicht nur um sich sondern auch um die Leute um sich herum kümmern würde. Wenn alle so handeln würden dann lebten wir wohl in einem Paradis.

@all

ich denke den Text kann man vergessen, aber im Grundsatz hat er ein paar Sachen für die ich auch eintreten würde. Und es stimmt, leider hat man zuviel angst um für etwas zu kiämpfen für das man steht, ich auch. und eigentlich schäme ich mich dafür... aber dem ist nunmal so

__________________
Churchill: "Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminuten Gespräch mit dem Durchschnittswähler"

Montag
15.11.2002, 19:36
@Gannimo
Bei den A-Waffen sind die USA tatsächlich die einzigen. Allerdings liegt dieser Vorfall 57 Jahre zurück - in dieser Zeit sollten selbst die Amerikaner dazugelernt haben.

Zu Ruppert: Vielleicht möchte er auch einfach mal im Rampenlicht stehen? Nur, dass wir nicht ausschliessen können, dass er Zugang zu diesen Informationen hätte haben können bedeutet nicht, dass er es hatte.

Zum Auto: Was ist daran suspekt? Warum solltest Du Dir die Mühe machen Spuren zu vernichten wenn du weisst dass dir die Sicherheitskräfte ohnehin nichts mehr anhaben können?

Anzahl Aussagen: Ich habe nicht alle 50 Aussagen zu widerlegen versucht weil dass etwas sehr aufwändig wäre. Bei den allermeisten Aussagen sollte das aber kein Problem sein.

wenig Leute anwesend: Erstens kenne ich den durchschnittlichen Belegungsgrad auf amerikanischen Inlandflügen nicht. Es wäre denkbar, dass er relativ tief liegt (Überkapazitäten sind im Flugverkehr im Moment eher die Regel). Ferner ist der Schluss auf Mitarbeit der Airline nicht haltbar weil sich z.B. die Terroristen bewusst Flüge mit geringer Belegung ausgesucht haben könnten.

Reaktionen von Bush: In Krisensituationen denken Menschen selten rational. Oftmals überstürzen sich die Ereignisse derart, dass man kaum einen klaren Gedanken fassen kann. Die erste Reaktion auf die Katastrophe war die Annahme eines Unfalls. Das ist eigentlich logisch, denn Flugzeugabstürze sind meistens Unfälle. Erst etwas später fiel ihm auf, dass es ein grosser Zufall wäre, wenn ein Flugzeug gerade ins WTC fliegt. Vielleicht ist ihm auch das mit der Flugverbotszone eingefallen oder er wurde in der Zwischenzeit von Untergebenen gebrieft. Unter Berücksichtigung dieser Fakten ist ein Terrorakt die wahrscheinlichste Erklärung - und diese plötzliche Erfahrung der Verletzlichkeit der USA hat ihn dann wahrscheinlich verleitet, von einem Angriff zu sprechen.

Funken Wahrheit: Die Suche nach der Wahrheit in diesem Text gleicht der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Vielleicht ist irgendwo was dran. Vielleicht ist aber auch alles erfunden. Zu denken gibt mir eher die Tatsache, dass selbst offensichtlich an den Haaren herbeigezogenen Tatsachen (der Mossad sei für den Angriff verantwortlich) munter weiterverbreitet und offenbar von nicht wenigen Leuten auch geglaubt werden (Das bezieht sich jetzt nicht direkt auf 'Deinen' Bericht, ich hab schon schlimmeres gesehen). Wenn solche Quellen die Grundlage unserer Entscheidungen werden, werden wir wohl kaum die Welt verbessern können. (Kenntnis der eigenen Umwelt ist immer Vorraussetzung für effizientes Handeln)

Montag

Valio
16.11.2002, 00:17
Zu denken gibt mir an dem Text eigentlich nur Eines: Er ist weder vollständig beweisbar, noch widerlegbar. Das heisst konkret, dass man wohl bis ans Ende aller Zeiten damit leben muss, dass die USA da rumgemurkst haben könnten, auch wenn sie das natürlich immer wieder dementieren werden. Also keinen Deut von einem Informationszeitalter, eher ein Manipulationszeitalter...
Dass die Aussage die dieser eine Moslem einige Tage vor dem Bigbang gemacht hat (erinnert sich jemand an diese kleine Fussnote in den Zeitungen?) vom CIA überhaupt nicht weiter verfolgt wurde, erscheint mir jedoch schon sehr merkwürdig...

Zur Entwicklung des Menschen: Ja, es ist schon traurig mit was sich die Menschen heutzutage vorgaukeln wollen, sie leben in einer gerechten Welt. Solange nicht jeder über seinen eigenen Egoismus hinwegsehen kann oder noch ein einziger Mensch auf der Erde lebt, wird es hier keinen Frieden geben; nur Versuche es besser als die anderen zu machen...und dass muss schlussendlich jeder für sich entscheiden können...

jMAS
16.11.2002, 01:18
@montag

wenig Leute anwesend: Erstens kenne ich den durchschnittlichen Belegungsgrad auf amerikanischen Inlandflügen nicht. Es wäre denkbar, dass er relativ tief liegt (Überkapazitäten sind im Flugverkehr im Moment eher die Regel).
wie es im text steht, wenn es solche flüge gäbe, die mit nur so wenig passagieren belegt sind, dann würden die gesellschaften schnell bankrott gehen. und ich denke nicht, dass es flüge gibt, die ab und zu so leer sind.
was die überkapazität betrifft: argumentierst du ante oder post 11.9 ?

und was die spurenverwischung betrifft. wenn du einen selbst mord attentat planen würdest und es von grosser bedeutung wäre. würdest du es wirklich riskieren dich in ein auto zu setzten (das mehr opfer gefordert hat als der erste und zweite weltkrieg) und dich der riesen grossen gefahr auszusetzten in einem unfall verwikelt zu sein.
ausserdem stelle ich mir die frage, ob das auto im parkverbot war (was wahrscheinlicher wäre) oder ob sich die (fake) terroristen sich die mühe genommen haben, parkgebühren zu zahlen (was ja irgendwie idiotisch wäre).

ausser ausserdem würde mich interessieren, was du zum video über das geständnis sagen würdest.


wie auch immer.
ich sage, wir verklagen die verantwortlichen da sie die swissair (die geilste fluggesellschaft überhaupt) in den bankrott getrieben haben und fordern genugtuung!
schliesst euch mir an und kämpft für gerechtigkeit :P

Naver
16.11.2002, 02:26
es war durchaus schon vor dem berühmten Datum schon normal, das es leere und fast leere Flüge gegeben hat.

Warum sind Linienflüge teurer als Charter? Nicht nur wegen der etwas weniger engen Bestuhlung...

mongoschwadron
16.11.2002, 04:37
omg

es gibt dinge, die sind passiert und es gibt dinge, die passieren immer noch. fast überall auf der welt verhungern menschen, biber und ab und zu auch ameisen, aber über sowas verliert man fast kein wort, wegen solchen dingen gibts keine kriege, es ist höchstens die folge ovn kriegen.

rettet die wale!






________________________________________________
ok ok das nächste mal sag ich was das zum thema passt

jMAS
16.11.2002, 10:02
dann beibt aber immer noch die frage, warum namen von gesuchten terroristen auf der passagier liste waren und niemand was unternommen hat.

Valio
16.11.2002, 10:15
ich sage, wir verklagen die verantwortlichen da sie die swissair (die geilste fluggesellschaft überhaupt) in den bankrott getrieben haben und fordern genugtuung!
So ein Schrott! Die geilste Fluggesellschaft war immer noch die Crossair und dass die nun weg ist, dafür hasse ich Swissair....

stormbringer
16.11.2002, 10:36
Könnte mir verdammt noch mal wer erkläüren, warum wir der Swissair Geld schoppen mussten und die Crossair draufgehen lassen, warum die Swissair Piloten mehr verdienen und noch mehr Forderungen stellen, obwohl sie eigentlich froh sein müssten noch einen Job zu haben.
Anderen Firmen schoppt man auch kein Geld, wenn sie hops gehen und die Arbeiter stehen auf der Strasse.
Swissair und Nationaler stolz, bah. Das war doch ne Firma, wie jede andere und der Verwaltungsrat hat's halt verbockt. Scheisse für die die es betrifft, aber das ganze Theater hätte man bei einer anderen Bude nie gemacht.

My 2 cents

babaplayer
16.11.2002, 11:17
@storm:
ich gebe dir in einigen punkten recht: auch ich hätte mindestens als forderung alle gav gestrichen, bevor ich bezahlt hätte, damit man gesamthaft etwas neues hätte aufziehen können.

allerdings darf man nicht vergessen, dass man die swissair aus volkswirtschaftlichen gründen retten musste. an der swissair hängt viel mehr dran, als die paar arbeitsplätze: es hängt eine ganze region davon ab (das ist leider war). daneben war zu diesem zeitpunkt die schweiz im ausland auch nicht gerade gut angesehen (lsv), so dass man nicht auch noch eine fluggesellschaft konkurs gehen lassen konnte, welche praktisch mit der schweiz gleichgestellt wird.

wenn ich die entwicklung heute allerdings ansehe, würde ich sie (mit dem wissen von heute) konkurs gehen lassen (damit die gewerkschaften merken, was eigentlich genau abgeht, gbi-streiks sind im momentan völlig fehl am platz und gefährlich (wenn der schwerverkehr über strassen ausweicht, auf denen schulkinder sind, ist dies einfach ein erhöhtes risiko, aber wen stört das schon, dafür hat man wieder mal gestreikt).

Was mich allerdings sehr stört: Warum nimmt man den alten VR der Swissair nicht mal vor Gericht. Was die taten, ist mindestens grob fahrlässig bis schwachsinnig. Und die sollen gefälligst privat bankrott gehen! Denn sie kriegten ihre hohen Saläre dafür, der Swissair zu helfen und nicht, sie konkurs gehen zu lassen! Da ihnen dies nicht gelungen ist, sollen sie gefälligst dafür auch gerade stehen! Wie gewisse andere Manager auch (Rentenanstalt, um ein Beispiel zu nennen).

Eigentlich wollte ich nur 1-2 Zeilen schreiben, jetzt wurde es doch länger. Hmmm...

stormbringer
16.11.2002, 11:38
@baba

hast recht, dennoch wäre es warscheinlich besser gewesen die crossair schrittweise auszubauen.
apropos kader usw. ich frag, warum die risikozulagen bekommen und dann wenn sie gegangen werden noch ne abfindung. risikozulagen sind ja eigentlich so gedacht, dass man sie bekommt, weil man ein risiko eingeht und dann halt ev gehen muss. also brauchts doch nicht noch ne abfindung.

Montag
16.11.2002, 12:16
Anderen Firmen schoppt man auch kein Geld, wenn sie hops gehen und die Arbeiter stehen auf der Strasse.

... und das ist auch gut so. Die Firma ist dann zwar weg, aber die Volkswirtschaft wird nicht belastet. Wenn man aber die Firma künstlich am Leben erhält, belastet man die Volkswirtschaft (über den Umweg über die Staatsfinanzen) - die Firma stirbt dennoch. Warum hat wohl die UBS vor dem Grounding der Swissair kein Geld mehr geliehen? Weil die Fachleute der Bank der Meinung waren, dass sie dieses Geld nie wieder sehen würden. (Dies wurde von Ospel auch in dieser Richtung kommuniziert).

Zugegeben, der Erhalt der öffentlichen Infrastruktur ist Aufgabe des Staates - eine Fluggesellschaft figuriert aber wohl kaum unter Infrastruktur.

allerdings darf man nicht vergessen, dass man die swissair aus volkswirtschaftlichen gründen retten musste. an der swissair hängt viel mehr dran, als die paar arbeitsplätze: es hängt eine ganze region davon ab (das ist leider war).
Wie muss ich mir das vorstellen? Ist die Region plötzlich verschwunden wenn die Swissair Konkurs geht? Genauer, bitte.

daneben war zu diesem zeitpunkt die schweiz im ausland auch nicht gerade gut angesehen (lsv), so dass man nicht auch noch eine fluggesellschaft konkurs gehen lassen konnte, welche praktisch mit der schweiz gleichgestellt wird.

Ich würde dem Ausland zumuten, den Unterschied zwischen einem Staat und einer privatwirtschaftlichen Gesellschaft (die zugegebenermassen ähnlich heisst wie der Staat) zu erkennen. Was meinst du mit lsv?

wenn ich die entwicklung heute allerdings ansehe, würde ich sie (mit dem wissen von heute) konkurs gehen lassen
... genau dass war die Strategie der Hausbanken der SAir Group. Warum die Politiker hier hereinreden mussten ist mir schleierhaft.

Warum nimmt man den alten VR der Swissair nicht mal vor Gericht. Was die taten, ist mindestens grob fahrlässig bis schwachsinnig.

Mit dieser Meinung stehst du nicht allein. Da auch verschiedene Westschweizer Kantone in die SAir Group investiert hatten, haben diese gegen Ende 2001 unter Führung der Genfer Finanzdirektorin Michelle Calmy-Rey (ja, der jetzigen Bundesratskandidatin, hoffe, hab den Namen richtig geschrieben) eine Klage gegen Manager und Verwaltungsräte der SAir Group eingereicht. Der aktuelle Stand dieser Klage entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.

jMAS
16.11.2002, 14:52
ich denke einige von euch stützen ihre argumente zusehr auf fakten, die sich erst nach dem geschehen auskristallisiert haben.

wie ein berühmter politiker schon mal sagte:
"then and there, not now and here."



ausserdem war die swissair eine geile firma, egal was da mit vr und crossair usw. war.
wenn man mit denen flog war man sich sicher, dass das flugzeug nicht aus menschlichem versagen abstürzen würde (bezogen auf die absurzrate während ihrer existenz).
im gegensatzt dazu wusste man bei der crossair nie, ob da jetzt nicht ein verrückter pilot am knüpel ist und das fahrwerk bei einer stehenden maschine einzieht und später mit einem flugzeug abstürtz, für dessen bedienung er dreimal die prüfung versuchen musste, um sie zu bestehen.
nur schon aus diesen wenigen gründen finde ich es voll und ganz gerechtfertigt, dass die swissair piloten mehr verlangten.

wer von euch ist schon mal 1200km an einem tag gefahren, der kann etwa einschätze, was für eine belastung es sein könnte continental und intercontinental als pilot zu fliegen.

Naver
16.11.2002, 17:34
wenn ich 1200 km fahre, dann sind wir meist zu dritt und wechseln uns ab - kein Problem. Wie in einem Flugzeug halt.

Valio
16.11.2002, 19:40
@ jMAS:
wenn man mit denen flog war man sich sicher, dass das flugzeug nicht aus menschlichem versagen abstürzen würde (bezogen auf die absurzrate während ihrer existenz).

Ich möchte wirklich gerne wissen, woher du diese Quellen hast. Für mich war die Swissair stets das Problemkind, nicht die Crossair...
__________________
Die Statistik ist eine sehr gefällige Dame. Nähert man sich ihr mit entsprechender Höflichkeit, dann verweigert sie einem fast nie etwas.
Edouard Herriot (1872-1957)

jMAS
16.11.2002, 21:59
@valio
aufmerksame beobachtung von nachrichten liessen mich dieses urteil bilden.

und wieso problemkind (diese frage ist nicht bezogen auf das management)?

@naver
wenn ich 1200km sind wir nur zu zweit und die zweite person kann nicht auto fahren => ergo fahr ich die ganze zeit. ich weiss nicht, wie häufig sich die piloten abwechseln, aber es ist sicherlich eine grössere belastung, als wenn man nur kontinental fliegt.

Valio
16.11.2002, 23:01
Mich haben nicht nur aufmerksame Beobachtungen von Nachrichten, sondern auch persönliche Erfahrungen mit beiden Gesellschaften bezüglich Kundenfreundlichkeit dieses Urteil bilden lassen...

Naver
17.11.2002, 00:01
@jmas:
Also wenn du die 1200 km alleine fährst, und dann noch mehr oder weniger am Stück bist du entweder extrem leistungsfähig (so Richtung Cyborg), aber du nimmst das ja als Beispiel für besondere Anstrengung. Oder ich wäre bei deinen letzten paar 100 km lieber nicht in deiner Nähe (oder zumindest nicht auf der Strasse). Finde das etwas - na ja.... :(

Die Piloten sind sicher zu zweit - Zudem verlangt ein Interkontinentalflug bei weitem nicht dauernd die gleiche Aufmerksamkeit wie Autofahren (oder hast du im Auto einen Autopiloten?). Die länger Arbeitszeit wird ja auch entsprechend mit Ruhezeit etc. kompensiert.
Ob man jetzt pro Tag dreimal nach Stockholm fliegt oder einmal in die USA - ich weiss nicht, das "anstrengenste" sind doch Starts und Landungen. Also ist eine etwas schwache Argumentation um grosse Unterschiede bei Pilotenlöhnen zu rechtfertigen (es mag andere Argumente geben - aber die "grössere" Anstrengung zählt nicht).
Wenn's um die Belastung alleine geht, müssten jenste extrem schlecht bezahlte Angestellte ja plötzlich Fantasiesummen verlangen (Lastwagenfahrer fahren glaub einiges länger als Piloten fliegen - nur so ein Beispiel).

jMAS
17.11.2002, 09:34
@naver
ne ne, also sooo extrem mit dem autofahren bin ich schon nicht. es sind zwar schon die 1200km an einem tag, aber man muss ja neben bei auch tanken, pinkeln und essen. während diesen pausen erholt man sich schon ziemlich (von einem jungen menschen ausgegangen). ich hätte sonst gewissens bisse, da man ja das leben von zwei oder mehr menschen in der hand hat.

was usa und stokholm betrifft. ich glaube es macht nicht nur die körperliche leistung zu schaffen, sondern auch die psyche. während ein c pilot nach der landung sich frei bewegen kann ist der ic pilot ihm gegenüber doch ziemlich eingeengt. nur schon das ständige geräusch und die turbulenzen machen im unterbewusstsein zu schaffen.


@valio
kundenfreundlichkeit? ich bin voll und ganz zufrieden, wenn ich das essen bekomme und der pilot sicher landet.
gut, ich bin bis jetzt erst zwei mal geflogen, und das nur für 1.5 h (zzgl. zeit verschiebung). aber dennoch kommt es mehr oder weniger auf das gleiche, da die flight atendents, wenn sie keine lust mehr haben zu dienen, den druck ein wenig ablassen und die passagiere dann friedlich schlafen. :P

stormbringer
17.11.2002, 12:23
@jmas

so von wegen menschlichem versagen und so möchte ich an die swissair maschine erinnern, welche in zürich in irgend so ein berg gerast ist vor ein paar jahren beim landeanflug. Grund war: MENSCHLICHES VERSAGEN.

sie sind nicht besser oder schlechter als andere. auch swissair flieger sind runtergefallen und haten ernsthafte probleme. das mit der zusätzlichen sicherheit war nur in den köpfen der passagiere, da z.b. canadien oder lufthansa oder .... gleich sicher sind.
was sicher nicht schlecht war bei der swissair, war der service an bord und am flughafen. das verlieh einem die sicherheit und das hat man auch bezahlt (ich flog auch gerne swissair, wenn nicht of, no money :-) )

Naver
17.11.2002, 12:54
@jmas:
es sind zwar schon die 1200km an einem tag, aber man muss ja neben bei auch tanken, pinkeln und essen. während diesen pausen erholt man sich schon ziemlich
du bist also für die Variante "extrem leistungsfähig" oder besser "extrem schnellerholungsfähig".

babaplayer
18.11.2002, 10:09
Original von Montag

... und das ist auch gut so. Die Firma ist dann zwar weg, aber die Volkswirtschaft wird nicht belastet. Wenn man aber die Firma künstlich am Leben erhält, belastet man die Volkswirtschaft (über den Umweg über die Staatsfinanzen) - die Firma stirbt dennoch. Warum hat wohl die UBS vor dem Grounding der Swissair kein Geld mehr geliehen? Weil die Fachleute der Bank der Meinung waren, dass sie dieses Geld nie wieder sehen würden. (Dies wurde von Ospel auch in dieser Richtung kommuniziert).
Zugegeben, der Erhalt der öffentlichen Infrastruktur ist Aufgabe des Staates - eine Fluggesellschaft figuriert aber wohl kaum unter Infrastruktur.
kein einwand, allerdings hätte man vielleicht noch abschätzen müssen, wie viel des verlustes wegen des 11.9. zustande kam, diesen könnte man ja noch abdecken, weil das wirklich etwas spezielles ist und folglich vielleicht, mit vielen einwänden, gerade noch so knapp zu akzeptieren. wir leben immer noch dank der mobilität in unserem jetzigen luxus, obwohl dies gewisse leute mit ihrer strassenpolitik immer noch nicht einzusehen scheinen

Wie muss ich mir das vorstellen? Ist die Region plötzlich verschwunden wenn die Swissair Konkurs geht? Genauer, bitte.
es gibt eben neben den reinen arbeitsplätzen (den leuten, die bei der swissair arbeiten), auch noch leute, die indirekt davon profitieren (wenn die swissair-mitarbeiter eben einkaufen u.s.w.) wenn nun eine der grössten firmen in der region konkurs gehen würde, dann hätte dies wohl auf die region wirtschaftlich einen extremen einfluss, zumal das fluggeschäft seit dem 11.9. sowieso schon schlecht läuft! man kann also als staat einen solchen kredit vielleicht geben, wenn man das gefühl hat, man kriege das geld zurück, oder die volkswirtschaftlichen negativen folgen ergeben grössere folgen als die milliarden, die man da zum fenster rauswirft. allerdings gibt einem der rückzug der banken zu geben (obwohl ein gewisser mühlemann, der auch einer der hauptverantwortlichen für den schlechten geschäftsgang der credit suisse group ist, auch im verwaltungsrat der swissair sass...)


Ich würde dem Ausland zumuten, den Unterschied zwischen einem Staat und einer privatwirtschaftlichen Gesellschaft (die zugegebenermassen ähnlich heisst wie der Staat) zu erkennen. Was meinst du mit lsv?
ich wär mir da nicht so sicher. zum zeitpunkt der bilateralen verträge, die sturen verhandlungen der schweiz wegen des bankgeheimnisses, die einführung einer leistungsabhängigen schwerverkehrs-abgabe, welche die schweiz noch teurer macht, als sie sowieso schon ist, gigantischen gotthard-staus wegen einer schlechten verkehrspolitik könnte so ein event einfach noch der tropfen sein, der das fass zum überlaufen bringt. allerdings würde ich sie deshalb auch noch nicht unbedingt retten, gibt zwar für 2-3 monate schlechte beziehungen mit dem ausland, aber auch die werden sich wieder beruhigen.
[qoute]
... genau dass war die Strategie der Hausbanken der SAir Group. Warum die Politiker hier hereinreden mussten ist mir schleierhaft.
[/quote] mir kommt nur die volkswirtschaft in den sinn, aber da müsste man sicher ein bisschen länger analysieren und nicht einfach geld zum fenster raus werfen (ob das grounding einen tag oder drei wochen dauert, ist doch egal, die leute kann man auch mit anderen fluggesellschaften zurückfliegen lassen)...
Mit dieser Meinung stehst du nicht allein. Da auch verschiedene Westschweizer Kantone in die SAir Group investiert hatten, haben diese gegen Ende 2001 unter Führung der Genfer Finanzdirektorin Michelle Calmy-Rey (ja, der jetzigen Bundesratskandidatin, hoffe, hab den Namen richtig geschrieben) eine Klage gegen Manager und Verwaltungsräte der SAir Group eingereicht. Der aktuelle Stand dieser Klage entzieht sich jedoch meiner Kenntnis. da bist du nicht der einzige, die klage steht still, leider. aber der name ist glaub ich richtig geschrieben, ich hoffe einfach, sie wird auch gewählt, die anderen kanditaten passen mir nicht so in den kram (ausser vielleicht pesenti, aber die haben sie rausgeworfen).