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Thema: Grammatik I , Pluralbildung

  1. #61
    Teiler und Herrscher
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    Und eine eigene Sprache zu pflegen und zu gebrauchen ist schlecht weil...?

    Ausserdem gebrauche ich das Dialektargument ja nicht als Ausrede für schlechtes Deutsch, mein (schriftliches) Deutsch ist mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit besser als der Durchschnitt im deutschen Sprachraum. Beim Sprechen sehe ich jedoch keinerlei Notwendigkeit mich in Hochdeutsch auszudrücken. Und wenn du schon ein Dialektkontinuum ansprichst; ich sehe ich da keinen fliessenden Übergang des Schweizerdeutschen zum Hochdeutschen. Ich hab noch nie jemanden Hochdeutsch gemischt mit Schweizerdeutsch sprechen hören. Wenn das keine genügende Differenzierung ist weiss ich auch nicht.

  2. #62
    Teiler und Herrscher Avatar von zarzu
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    Zitat Zitat von Matthias Beitrag anzeigen
    kannst du kein Schweizerdeutsch lesen?
    Tragisch...
    *patpat* hier ein stück käse herr troll *kraul*
    wo es kein material gibt kann ich auch nichts lesen, aber wenn du mir beibringst wie ich hochdeutsche bücher mit schweizerdeutsch lese, dann lerne ich gerne dazu.

    @irq: ja es wird geschrieben, aber grundsätzlich nur als ersatz für direkte kommunikation (auch wenn es schweizerdeutsche homepages offenbar gibt, bin ich noch nie über eine gestolpert, nebenbei schränkt man damit dann wieder das publikum ein oder braucht noch eine separate version in hochdeutsch).
    wenn wir nun über geschriebenes schweizerdeutsch sprechen und das über tägliche kommunikation hochziehen wollen, dann ist das einzige ziel das hochdeutsch zu verdrängen und eine weitere sprache möglichst gesondert für unsere 3 quadratmeter zu haben, obwohl es sich ganz offensichtlich nicht als eigene sprache qualifiziert, tolle idee.
    aber grundsätzlich gehts ja nur darum gegen den staat, die schule, alles böse und fiese zu protestieren indem man die sprach einfach nur soweit lernt dass man kommunizieren kann, aber ja nur so dass die andern merken dass man ihnen nur ganz ungern entgegenkommt. dass ich das kindisch finde muss ich nicht erwähnen (oder eben doch).
    schweizerdeutsch ist einfach keine eigene sprache...

    ---

    Dialektkontinuum

    es geht dabei nicht über das vermischte reden wie du es ansprichst.

    und einen eigenen dialekt zu haben ist nichts falsches, aber die standardsprache des landes als fremdsprache abzustempeln und sie nur mit ekel zu berühren ist was ganz andres.
    Geändert von sanakan (25.01.2008 um 06:50 Uhr) Grund: doublepost merged

  3. #63
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    Zitat Zitat von Apophis Beitrag anzeigen
    Schweizer wollen sich isolieren und sich gegen Aussen abgrenzen, und das halt auch über die Sprache.
    Das ist nun eindeutig zu viel der Selbstkritik. Die Schweiz ist ein sehr weltoffenes Land und sowohl als Tourismus-Destination als auch Exportland für Qualitätsprodukte weltweit ein Begriff. Der Durchschnittsschweizer spricht mindestens eine Fremdsprache (Hochsprache nicht einbezogen) und bemüht sich gegenüber Ausländern ganz automatisch um ein verständliches Hochdeutsch.

    Im Ausland werden den Schweizern an Vorurteilen hauptsächlich eine unterkühlte Art sowie besondere Begabung im Anhäufen von Reichtümern entgegengebracht. Intoleranz und arroganter Nationalismus dagegen nicht. Natürlich wurde diesbezüglich zB durch das Schäfchen-Plakat einiges zum Negativen verändert - aber die Schweiz als zweiter Hauptsitz der UNO, Gründungsstaat des Roten Kreuzes etc. war vorher.

    Was die Mundart angebelangt, so ist es das gute Recht eines jeden, so zu sprechen, 'wie ihm der Schnabel gewachsen ist'. Auch die Deutschen sprechen bei weitem kein einheitliches Hochdeutsch - man erkennt sofort, ob man einen Berliner, Sachsen, Schwaben oder Norddeutschen vor sich hat.

    "Isoliert" lasse ich daher nur in Hinblick auf die geografischen Verhältnisse gelten: Es ist klar, dass ein entlegenes Bergtal kaum Kontakt mit Fremden haben wird, die neue sprachliche Impulse setzen könnten. Das beste Beispiel hierfür sind eindeutig die Räteromanen, die sich über Jahrhunderte hinweg ihre einzigartige Sprache erhalten konnten.

    Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an einen legendären Löschantrag in der deutschen Wikipedia: Die allemannische Wikipedia solle wegen der Diskriminierung von "Normaldeutschen" doch gefälligst mit Schimpf und Schande entfernt werden...

  4. #64
    Teiler und Herrscher
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    Wenns nur darum geht sich miteinander zu verständigen, warum setzen wir dann nicht einfach überall Englisch durch?

    Ahja, ich wage mal zu behaupten, die schweizerdeutschen Dialekte waren vor dem Hochdeutsch da. Also wenn hier etwas verdrängt wird, dann wohl der Dialekt, ganz sicher nicht umgekehrt. Ich will dem Hochdeutschen auch keinerlei Qualitäten absprechen. Standardisierung kann helfen Barrieren zu überwinden und einheitliche Regeln zu verfassen. Dennoch sehe ich nicht ein, warum ich es meiner "natürlichen" Sprache im Alltag vorziehen soll wenn ich mir sicher sein kann, dass die Kommunikation gewährleistet ist auch ohne offizielle Regeln.

    Und ja, Schule ist pöse, mochte ich noch nie, der ganze Mist mit diesen Aufgaben, dem Arbeiten und dem Lernen, fürcherlich. Und wieder ja, ich bin gerne kindisch.

    [EDIT] Okay, das mit dem Dialektkontinuum habe ich missverstanden.
    Geändert von IRQ (25.01.2008 um 00:28 Uhr) Grund: Nachtrag

  5. #65
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    Zitat Zitat von noht Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von sn00py Beitrag anzeigen
    Goethe war die Rechtschreibung übrigens auch ziemlich egal - er hat manchmal sogar mit Göte unterschrieben - und wurde trotzdem gelesen und (hoffentlich) verstanden.
    das koennte natuerlich auch daran liegen, dass der gute goete drei jahre nach dudens geburt gestorben ist...
    Das stimmt auch wieder, trotzdem stammen die folgenden Zitate von ihm:
    Mir, der ich selten selbst geschrieben, was ich zum Druck beförderte, und, weil ich diktierte, mich dazu verschiedener Hände bedienen mußte, war die konsequente Rechtschreibung immer ziemlich gleichgültig. Wie dieses oder jenes Wort geschrieben wird, darauf kommt es doch eigentlich nicht an; sondern darauf, daß die Leser verstehen, was man damit sagen wollte! Und das haben die lieben Deutschen bei mir doch manchmal getan. Johann Wolfgang Goethe
    und
    Ich halte mir diese Art Postulate nach Möglichkeit einfach vom Halse und mache, genau besehen, immer noch genug Schnitzer. Was aber die Kommas betrifft, so beruhige ich mein Gewissen immer mit einem Satz des alten Wieland, der besagt, Religion und Interpunktion seien Privatsache.
    Es ist natürlich schon so, dass eine gute Rechtschreibung die Lesbarkeit von Texten fördert und die Deutschlehrer sollen ja auch noch etwas zu tun haben, nicht dass die sich noch mit den inhaltlichen Qualitäten von Aufsätzen beschäftigen müssten...
    Aber ein allzu grosses Geschrei sollte man deswegen auch wieder nicht machen. Manchmal hat man einfach nur Pech und kennt den Plural von Praktikum nicht, oder noch schlimmer, man hat ihn irgendwo falsch gelernt. Schliesslich hatte nicht jeder einen so tollen Lateinlehrer wie ich... Es kann natürlich auch sein, dass man Anarchist ist und bewusst Rechtsschreibefehler macht, um wieder mal gegen dieses System aus Klugscheissern zu rebellieren...
    Geändert von sn00py (25.01.2008 um 00:57 Uhr) Grund: Rechtsschreibefehler ;-))
    "Don't take life too seriously; you'll never get out of it alive." (Elbert Hubbard)

  6. #66
    Böser Atheist Avatar von Kdansky
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    Wie man Schweizerdeutsch überhaupt so toll finden kann, verstehe ich nicht. Diese Sprache gibt nichts her. Aber auch gar nichts. Versucht mal, eine Rede oder Theaterstück auf Schweizerdeutsch zu schreiben, das ist unglaublich schwierig, weil das Vokabular sehr begrenzt ist und nur sehr wenig Auswahl zwischen inhaltlich identischen, aber unterschiedlich nuancierten Wendungen besteht. Es gibt auch kein altertümliches "Ihr" oder "Er" im Sinne von "Du" (ok, berndeutsch hat das Ihr, aber dafür kein Sie) und so weiter. Wendungen sind auch spärlich ("Mit Fug und Recht"? Wenn man das auf schweizerdeutsch sagt, ist man schon zu zwei Dritteln im Hochdeutschen, und Hochdeutsch innerhalb eines schweizerdeutschen Dialogs klingt ENORM beamtisch/arrogant).

    TLDR: Hochdeutsch ist eine schöne, eigensinnige, intelligente und etwas komplizierte Schauspielerin, Schweizerdeutsch ist eine einfache, gewöhnliche Bauernmagd, die zwar nicht hässlich ist, aber von der auch nie jemand behaupten würde, sie sei mehr als hübsch/nett.

    Englisch rangiert auf dieser Skala dann wohl in der Nähe von Penelope oder Helena.

    Geschichte: Schweizerdeutsch ist tatsächlich "älter" als Neuhochdeutsch, da es aus mit dem Mittelhochdeutschen verwandt ist. Oder anders rum: Wir sprechen keinen Neuhochdeutschen Dialekt, wie sprechen einen Mittelhochdeutschen. Wenn ihr mal einen Mittelhochdeutschen Text findet, versucht, den zu lesen. Klingt fast wie Schweizerdeutsch und weniger wie Schriftsprache.
    Geändert von Kdansky (25.01.2008 um 05:30 Uhr)
    If you could reason with religious people, there would be no religious people.

  7. #67
    daspan
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    Zitat Zitat von Kdansky Beitrag anzeigen
    Wie man Schweizerdeutsch überhaupt so toll finden kann, verstehe ich nicht. Diese Sprache gibt nichts her. Aber auch gar nichts. Versucht mal, eine Rede oder Theaterstück auf Schweizerdeutsch zu schreiben, das ist unglaublich schwierig, weil das Vokabular sehr begrenzt ist und nur sehr wenig Auswahl zwischen inhaltlich identischen, aber unterschiedlich nuancierten Wendungen besteht. Es gibt auch kein altertümliches "Ihr" oder "Er" im Sinne von "Du" (ok, berndeutsch hat das Ihr, aber dafür kein Sie) und so weiter. Wendungen sind auch spärlich ("Mit Fug und Recht"? Wenn man das auf schweizerdeutsch sagt, ist man schon zu zwei Dritteln im Hochdeutschen, und Hochdeutsch innerhalb eines schweizerdeutschen Dialogs klingt ENORM beamtisch/arrogant).
    Und ich verstehe dein Problem nicht.
    Glaubst du denn tatsächlich dass Schweizerdeutsch dazu geschaffen wurde um komplexe Literatur zu schreiben, feinste Nuancen in einer Rede auszudrücken oder dergleichen?
    Die Aufgabe unserers Dialekts ist es doch, uns eine unkomplizierte, rasche Kommunikation im Alltag zu ermöglichen, und dafür finde ich das Schweizerdeutsch sehr gut geeignet. Dem gegenüber erweist sich die deutsche Hochsprache gerade in solchen Alltagssituationen als eher zu kompliziert, und deswegen weist der deutsche Sprachraum ja auch eine starke Dialektorientierung auf.

    @sn00py: Zu Goethes Zeiten gabs noch keine einheitliche Rechtschreibung. Und dem Duden obliegt nur die Funktion eines "Wörterbuches", keinesfalls hat er die Kompetenz die Rechtschreibung zu definieren.


    P.S.: Diese ewigen Zitate von Wikipedia ...

  8. #68
    Objekt Avatar von Guns N` Roses
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    Kann jemand noch kurz (in einem Post < als 8 Zeilen) erklaeren, wie viele Finger ich mir wachsen lassen muss, damit ich auf einer Mac-Tastatur mit amerikanischem Layout Umlaute hinbekomme? Besten Dank.
    [CENTER][b]Der Koerper ist mehr als nur ein Stativ fuer den Kopf.[/b][/CENTER]

  9. #69
    Friendly Coder Avatar von helch
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    Zitat Zitat von Guns N` Roses Beitrag anzeigen
    Kann jemand noch kurz (in einem Post < als 8 Zeilen) erklaeren, wie viele Finger ich mir wachsen lassen muss, damit ich auf einer Mac-Tastatur mit amerikanischem Layout Umlaute hinbekomme? Besten Dank.
    Gibt es bei MAC kein US-International layout?
    http://en.wikipedia.org/wiki/Keyboar...-International

    Damit brauchst du genau 2 Finger für Umlaute.
    we are accidents waiting to happen

  10. #70
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    Zitat Zitat von IRQ Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von lumi Beitrag anzeigen
    [..]Wer "Schweizerdeutsch" als Muttersprache hat, hat Deutsch als Muttersprache[...]
    Dem wage ich vehement zu widersprechen. Es gibt eine klare Abgrenzung des Schweizerdeutschen zu Hochdeutsch resp. der Schriftsprache (welche du wohl mit "Deutsch" meinst) ...
    Nicht umsonst ist vielen Schweizern ihre Herkunft beim hochdeutschen Sprechen deutdlich anzumerken, es ist für die meisten (mich eingeschlossen), einfach nicht natürlich, eben nicht unsere Muttersprache. Das wir jedoch Deutsch als Muttersprache angeben müssen, hat wohl mehr damit zu tun, dass Schweizerdeutsch eben keine standardisierte Sprache ist.

    Deutsch ist und bleibt für mich eine Fremdsprache die ich nur anwende, wenn es denn sein muss.
    Stimmt! Es gibt die Schweizer Wendungen im Duden wie "parkieren" etc., die man beim Schreiben verwenden darf. Wenn ich "Schweizerisches Hochdeutsch" schreibe, ist das OK. Man sollte aber in diesem Forum nicht Schweizerdeutsch schreiben, eben gerade damit diejenigen, die nicht Schweizerdeutscher Muttersprache sind, es auch verstehen.

    Zitat Zitat von zarzu Beitrag anzeigen
    dass die meisten schweizer kein hochdeutsch können ist schlicht arroganz und ignoranz unseres volkes, es ist einfach peinlich dass die allermeisten lehrer wenn irgend möglich hochdeutsch vermeiden und es, wenn sie zur anwendung gezwungen werden, nicht beherrschen.
    dass man im gymi noch schräg angeschaut und ausgelacht wird, wenn man ein schönes hochdeutsch spricht (oder versucht zu sprechen), setzt dem ganzen die krone auf.
    schweizerdeutsch ist keine sprache für sich, alles was nicht aus menschlichem mund kommt ist hochdeutsch, die ganze schule (bis auf fremdsprachen) ist nur in hochdeutsch, es ist immer und überall da, wir wachsen in der sprache auf, es ist die einzige sprache in der wir lesen können (bis wir fremdsprachen genug gut beherrschen, was auch wieder über hochdeutsch geht).
    Natuerlich muss man Hochdeutsch koennen. Aber die Muttersprache zu sprechen ist einem eben lieber - ist doch klar! Schweizerdeutsch schreiben oder lesen, damit habe auch ich Muehe, aber es geht!

    Zitat Zitat von IRQ Beitrag anzeigen
    Wenns nur darum geht sich miteinander zu verständigen, warum setzen wir dann nicht einfach überall Englisch durch?

    Ahja, ich wage mal zu behaupten, die schweizerdeutschen Dialekte waren vor dem Hochdeutsch da.
    Ueberall Englisch? Gut! So wie man es in Grossbritannien spricht? oder in den USA? Irland? Australien? Indien?

  11. #71
    Bubblesorter
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    Zitat Zitat von helch Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Guns N` Roses Beitrag anzeigen
    Kann jemand noch kurz (in einem Post < als 8 Zeilen) erklaeren, wie viele Finger ich mir wachsen lassen muss, damit ich auf einer Mac-Tastatur mit amerikanischem Layout Umlaute hinbekomme? Besten Dank.
    Gibt es bei MAC kein US-International layout?
    http://en.wikipedia.org/wiki/Keyboar...-International

    Damit brauchst du genau 2 Finger für Umlaute.
    So etwas wie "Alt Gr" gibt es auf Mac-Tastaturen nicht. Da ist links und rechts gleichwertig.
    Mac schreibt man mit kleinem a und c

    @Guns N` Roses
    alt-U und anschliessend ein a, e, i, o oder u

  12. #72
    Prozedur
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    In diesem Thread wird die Schizophrenie vieler Schweizer in Bezug auf ihre Muttersprache deutlich. Selbst diejenigen, die "Schweizerdeutsch" und Hochdeutsch als zwei verschiedene Sprachen von einander abgrenzen, schreiben in ihren Beiträgen vom "Dialekt", wenn sie "Schweizerdeutsch" meinen.

    Niemand hier will irgendjemandem verbieten, so zu sprechen, "wie ihm der Schnabel gewachsen ist" (ausser es macht die Kommunikation unmöglich - fragt mal die Welschschweizer und Tessiner, was sie vom "Schweizerdeutsch" halten...). Das Problem ist aber, dass, solange die Schweizer das (Schweizer) Hochdeutsch nicht als ihre Muttersprache akzeptieren, sie eine Abneigung dagegen haben und es nicht richtig lernen/sprechen werden. Die Deutschen und Österreicher sind da viel unkomplizierter. Einem Schwaben, Bayer oder Berliner hört man immer an, woher er kommt. Trotzdem ist es für ihn selbstverständlich, auch Hochdeutsch zu sprechen.
    Vor ein paar Jahren hat eine Studie ergeben (sorry, kein Link), dass schweizer Kinder, bevor sie in den Kindergarten kommen, besser Hochdeutssprechen als später, weil sie in einem System aufwachsen, das die Hochsprache unterdrückt wo es nur geht, weil die Lehrer den Kindern vermitteln, dass Hochdeutsch etwas Schlechtes ist. Das sollte eigentlich zu denken geben.

    Gruss
    confusion

    PS: ich hatte G'N'R es schon als PN geschrieben, weil ich fand, es gehöre nicht in diesen Thread, aber weil noch jemand nachgefragt hat: Auf dem Mac muss man mit einer US-Tastatur alt-u a | e | i | o | u drücken, um Umlaute zu erzeugen.

  13. #73
    Objekt Avatar von Guns N` Roses
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    ¨å ? ä? Ah, jetzt geht's. Ich lass mir einen extra Finger wachsen. Danke fuer, aeh, ich mein natu... natürlich, äh, für den Hinweis.


    @ Topic:
    falsch: vorraussichtlich
    richtig: voraussichtlich
    [CENTER][b]Der Koerper ist mehr als nur ein Stativ fuer den Kopf.[/b][/CENTER]

  14. #74
    Zwergpiratin Avatar von lumi
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    Das Problem ist, dass viele Schweizer Angst haben, dass das Schweizerdeutsch verloren geht, wenn man in der Schule nur Standarddeutsch redet, und sehen es daher als "Feind" an. Die Praxis zeigt aber genau das Gegenteil: Kinder, die ein gutes Verhaeltnis zur schweizer Standardsprache haben (welche nunmal nicht wie deutsches Hochdeutsch toent und von (Nord-)Deutschen, welche es zum ersten Mal hoeren, fuer Schweizerdeutsch gehalten wird), beginnen, sich fuer die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Dialekte und Standardsprachen zu interessieren und koennen schlussendlich beides besser.
    Ich glaube nicht, dass irgend jemand (ausser Kdansky) etwas gegen Schweizerdeutsch hat, aber das soll doch nicht heissen, dass man deswegen kein korrektes Standarddeutsch zu koennen braucht?
    Now, bring me that horizon...

  15. #75
    Objekt Avatar von Guns N` Roses
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    Zitat Zitat von lumi Beitrag anzeigen
    [...] schlussendlich [...]
    Ein klassischer Pleonasmus. Der Schluss ist schon am Ende --> durch "schliesslich" oder "am Ende" ersetzen (wenn ich mir das so überlege, koennte "schlussendlich" sogar eine Katachrese sein). Und wo ist mein Deutschordner???
    [CENTER][b]Der Koerper ist mehr als nur ein Stativ fuer den Kopf.[/b][/CENTER]

  16. #76
    Zwergpiratin Avatar von lumi
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    1. schluss|end|lich <Adv.> (bes. schweiz.): schliesslich, endlich, am Ende, zum Schluss.
    Now, bring me that horizon...

  17. #77
    Objekt Avatar von Guns N` Roses
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    Es ist ja auch nicht grammatikalisch falsch, sondern stilistisch.
    [CENTER][b]Der Koerper ist mehr als nur ein Stativ fuer den Kopf.[/b][/CENTER]

  18. #78
    Baumschüler Avatar von Rolf K.
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    Zitat Zitat von lumi Beitrag anzeigen
    1. schluss|end|lich <Adv.> (bes. schweiz.): schliesslich, endlich, am Ende, zum Schluss.
    Das schreibt man einfach nicht, Basta!

  19. #79
    Zwergpiratin Avatar von lumi
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    Ach, dann geht's jetzt hier nicht mehr um Grammatik, sondern um Stil? Da kann ich leider nicht mitreden. Wuensche aber noch viel Spass.
    Now, bring me that horizon...

  20. #80
    waka waka waka Avatar von sanakan
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    Zitat Zitat von Rolf K. Beitrag anzeigen
    lumi, nach dem strip auf der ersten seite haettest du doch wissen muessen dass nach den grammar nazis die thought police auch bald zur stelle ist
    "Fishing the seas for you love you love - move power"

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